BUICK-Modelle — kompletter Katalog & VIN-Decoder
Stöbern Sie durch alle BUICK-Modelle und entschlüsseln Sie jede BUICK-VIN. Der Katalog unten enthält 27 Modelle in unserer Datenbank.
Stöbern Sie durch alle BUICK-Modelle und entschlüsseln Sie jede BUICK-VIN. Der Katalog unten enthält 27 Modelle in unserer Datenbank.
Buick [ˈbjuːɨk] ist eine 1903 gegründete Automarke. Sie gehört zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors seit dessen Gründung 1910. Buick-Fahrzeuge werden aktuell in den USA und in China produziert.
Buick [ˈbjuːɨk] ist eine 1903 gegründete Automarke. Sie gehört zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors seit dessen Gründung 1910. Buick-Fahrzeuge werden aktuell in den USA und in China produziert.
Die Anfänge des Unternehmens lassen sich auf einen Betrieb zur Herstellung von Eisenwaren und Motoren zurückführen, den der gebürtige Schotte David Dunbar Buick 1882 übernommen hatte. Er gilt als Erfinder des Rasensprinklers und eines Verfahrens, mit dem sich Porzellan und Gusseisen verbinden lassen („Emaillieren“). Sein Unternehmen gedieh; Buick war jedoch eher ein Tüftler und Erfinder als ein Geschäftsmann. Als er sich in den Jahren nach 1890 immer mehr mit dem Verbrennungsmotor beschäftigte und immer weniger Zeit für das Unternehmen aufbrachte, kam es zu Spannungen unter den Partnern und letztlich zur Trennung und zum Verkauf des Unternehmens an die Standard Sanitary Manufacturing Company.
Motoren und Automobile Buick wandte nun seine Zeit und sein Kapital für die Motorenentwicklung auf. 1899 gründete er die Buick Auto-Vim and Power Company zur Herstellung von Motoren für Landwirtschaft und Boote, beschäftigte sich aber gleichzeitig mit der Entwicklung eines kompletten Automobils. Auch hier konzentrierte er sich zu sehr auf Tüfteleien und zu wenig auf den Verkaufserfolg seiner Produkte. 1902 wurde das Unternehmen in Buick Manufacturing Company umbenannt. Technische Unterstützung erhielt er von den Ingenieuren Walter Lorenzo Marr und Eugene Richard, der bei Oldsmobile gearbeitet hatte. Zu dritt entwickelten sie einen neuartigen Motor, dessen Ventile nicht mehr seitlich angebracht waren, sondern im Zylinderkopf. Sie nannten das Prinzip „Valve-in-Head“, ein Vorläufer des modernen OHC-Motors. Mittlerweile gab es einen einzelnen Prototyp, aber gleichzeitig war absehbar, dass Buicks Kapital praktisch aufgebraucht war. Auch das Verhältnis zwischen Buick und Marr scheint nicht immer einfach gewesen zu sein; 1903 verließ Marr das Unternehmen, um eine eigene Produktion zu gründen. Sein Automobil hatte einen ähnlichen Motor wie Buick, die Marr Auto-Car Company scheiterte allerdings nach kurzer Zeit aus Gründen, auf die Marr keinen Einfluss hatte.
David Buick geriet in finanzielle Schwierigkeiten, weil er als Perfektionist die Auswertung seiner Arbeit hinauszögerte. Als er ein Darlehen von US-$ 650 von den Brüdern Briscoe nicht zurückzahlen konnte, sprang der Industrielle Benjamin Briscoe mit einem Betrag von US-$ 5000 ein. Briscoe war es auch, der das Unternehmen erneut umstellte und am 19. Mai 1903 als Buick Motor Company unter dem Recht des Bundesstaats Michigan eintragen ließ. Zu diesem Zeitpunkt war der umtriebige Briscoe allerdings ernüchtert, weil es als Gegenwert für seine Kapitalinfusionen bislang nur einen Versuchswagen und eine Fabrikationsanlage gab, aber keine Aussicht auf einen baldigen Produktionsbeginn. Er zog sich zurück, als er einen neuen Kapitalgeber für Buick gefunden hatte. Das war im Spätsommer 1903 der Fall, als er mit James H. Whiting einig wurde. Whiting war als Inhaber des Kutschenbauers Flint Wagon Works ein bedeutender Unternehmer in Flint (Michigan) und auf der Suche nach einem Automobil, das er in der damals 14.000 Einwohner zählenden Kleinstadt bauen wollte. Inzwischen hatte sich Briscoe anderweitig orientiert. Gemeinsam mit Jonathan Dixon Maxwell, einem anderen Oldsmobile-Veteranen, der zuletzt bei Northern als Chefingenieur tätig gewesen war, gründete er die Maxwell-Briscoe Company, Herstellerin des Maxwell-Automobils und eine der Vorläuferinnen des Chrysler-Konzerns. Whiting ließ die Buick-Produktionsanlagen nach Flint verlegen, was zu weiteren Verzögerungen führte. Erst im Sommer 1904 kam der einzige Prototyp in Flint an; im August konnte das erste Buick-Automobil verkauft werden. Inzwischen war Marr ins Unternehmen zurückgekehrt und nahm die Position des Chefingenieurs ein.
Quelle: Wikipedia · CC BY-SA