JAGUAR-Modelle — kompletter Katalog & VIN-Decoder
Stöbern Sie durch alle JAGUAR-Modelle und entschlüsseln Sie jede JAGUAR-VIN. Der Katalog unten enthält 17 Modelle in unserer Datenbank.
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Der Jaguar ist eine Art aus der Familie der Katzen, die in der Neuen Welt verbreitet ist. Ältere Bezeichnungen für den Jaguar sind Unze, Onze oder Onza. Nach dem Tiger und dem Löwen ist der Jaguar die drittgrößte Katze überhaupt. Sie ist die einzige auf dem amerikanischen Doppelkontinent vorkommende Art der Großkatzen (Pantherinae), da der kleinere Puma taxonomisch den Kleinkatzen zugeordnet wird. Die Fellzeichnung des Jaguars ähnelt jener des in Afrika und Asien lebenden, allerdings wesentlich kleineren und weniger massigen Leoparden. Einst war der Jaguar bis in die heutigen US-Bundesstaaten Kalifornien, New Mexico, Arizona und Texas verbreitet. Heute kommt er fast nur noch in Mexiko, Zentralamerika und der Nordhälfte Südamerikas vor. Die IUCN führt die Großkatze in der Roten Liste derzeit als „potenziell gefährdet“.
Der Jaguar (Panthera onca) ist eine Art aus der Familie der Katzen, die in der Neuen Welt verbreitet ist. Ältere Bezeichnungen für den Jaguar sind Unze, Onze oder Onza. Nach dem Tiger und dem Löwen ist der Jaguar die drittgrößte Katze überhaupt. Sie ist die einzige auf dem amerikanischen Doppelkontinent vorkommende Art der Großkatzen (Pantherinae), da der kleinere Puma taxonomisch den Kleinkatzen zugeordnet wird. Die Fellzeichnung des Jaguars ähnelt jener des in Afrika und Asien lebenden, allerdings wesentlich kleineren und weniger massigen Leoparden. Einst war der Jaguar bis in die heutigen US-Bundesstaaten Kalifornien, New Mexico, Arizona und Texas verbreitet. Heute kommt er fast nur noch in Mexiko, Zentralamerika und der Nordhälfte Südamerikas vor. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) führt die Großkatze in der Roten Liste derzeit als „potenziell gefährdet“ (Near Threatened).
Namen und Etymologie Das Wort Jaguar als Bezeichnung für die Großkatze entstammt der Tupi-Sprache, einer zu den Tupí-Guaraní-Sprachen gehörenden indigenen Sprache Südamerikas. Der alte indigene Begriff yaguar hat in etwa die Bedeutung „der Räuber, der seine Beute mit einem einzigen Sprung erlegt“. Im Guaraní heißt es jaguareté („echter Jaguar“), während das Wort jagua(rá), ursprünglich „fleischfressender Vierfüßler“, nunmehr speziell für den importierten Hund verwendet wird. In seinen heute noch heimischen Gebieten hat der Jaguar verschiedene spanische und portugiesische Namen: Jaguar, Yaguar, Yaguarete, Otorongo, Jaguarete, „Tiger“ (el tigre) oder „amerikanischer Tiger“. Der portugiesische Name des Jaguars ist onça-pintada oder onça-verdadeira. Schwarze Tiere werden im Deutschen wie schwarze Leoparden umgangssprachlich „Panther“ genannt, in einheimischen Sprachen auch als kuchí kudáu, ming chá oder yagueretehú bezeichnet. Der ähnlich klingende Jaguarundi ist eine Kleinkatze.
Körpergröße und Gewicht Die Kopf-Rumpf-Länge des Jaguars beträgt 112 bis 185 cm, hinzu kommt ein 45 bis 75 cm langer Schwanz. Die Schulterhöhe liegt im Durchschnitt bei etwa 70 cm. Obwohl insgesamt kräftiger und massiger gebaut als der Leopard, ist sein Schwanz deutlich kürzer als der des afrikanisch-asiatischen Verwandten. Das Körpergewicht variiert stark zwischen unterschiedlichen Regionen und schwankt zwischen 36 und 158 kg. Weibchen sind dabei etwa 10–20 % kleiner und entsprechend leichter als männliche Tiere. Darüber hinaus besteht eine ausgeprägte geographische Variation. So sind Jaguare in Nord- und Mittelamerika deutlich kleiner als Jaguare in Südamerika. Männliche Tiere in Belize haben im Schnitt etwa ein Gewicht von 60 kg, während Jaguarmännchen in Venezuela und Brasilien um die 90 bis 100 kg wiegen. Weibliche Jaguare in Brasilien wiegen durchschnittlich fast 80 kg.
Im Vergleich mit einem Leoparden hat der Jaguar einen massiveren Körperbau, ist wesentlich schwerer und wirkt in seiner Erscheinung sehr „kompakt“ und kraftvoll. Besonders charakteristisch sind die muskulösen Beine, die etwas kürzer als beim Leoparden sind, der breitere und rundere Kopf der Großkatze und die extrem kräftigen Kieferknochen sowie die äußerst starke Kiefermuskulatur. Der Schädel ist sehr robust. Trotz seiner im Vergleich zum Sibirischen Tiger geringeren Körpergröße verfügt der Jaguar von allen Katzen über das kräftigste Gebiss, mit dem er nicht nur mühelos Schildkrötenpanzer knackt, sondern seine Beute häufig durch einen Biss mit den langen Eckzähnen (Canini) durch die Schädeldecke tötet. Diese Tötungsweise ist für andere Großkatzen nicht belegt, die ihre Beute ersticken oder ihr das Genick brechen. Die Beißkraft eines Jaguars ist zweimal so hoch wie die eines Löwen, und der Jaguar hat nach der Tüpfelhyäne das zweitstärkste Gebiss aller an Land lebenden Raubtiere. Der besonders kräftige Schädel des Tieres stellt vermutlich eine Angepasstheit an das Beutespektrum dar. Die Vorderpfote im Trittsiegel hat eine Breite von ca. 12 cm und die Hinterpfote von 7,6 cm.
Quelle: Wikipedia · CC BY-SA