CHRYSLER-Modelle — kompletter Katalog & VIN-Decoder
Stöbern Sie durch alle CHRYSLER-Modelle und entschlüsseln Sie jede CHRYSLER-VIN. Der Katalog unten enthält 38 Modelle in unserer Datenbank.
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Chrysler ist eine US-amerikanische Marke des Automobilkonzerns Stellantis, der aus der Fusion von PSA und FCA entstand. Sie wurde von FCA in den fusionierten Konzern eingebracht, als Chrysler Group LLC war sie bis Oktober 2014 ein eigenständiges Unternehmen.
Chrysler ist eine US-amerikanische Marke des Automobilkonzerns Stellantis, der aus der Fusion von PSA und FCA entstand. Sie wurde von FCA in den fusionierten Konzern eingebracht, als Chrysler Group LLC war sie bis Oktober 2014 ein eigenständiges Unternehmen.
Nachdem Walter P. Chrysler 1919 als Vizechef von General Motors zurückgetreten war, nahm er ein Angebot von Willys-Overland an und wurde geschäftsführender Vizepräsident des Unternehmens. Unter seiner Führung kehrte das zuvor stark defizitäre Unternehmen in die Gewinnzone zurück. 1921 wechselte Walter P. Chrysler zur traditionsreichen Maxwell Motor Company, die nach der Fusion mit Chalmers in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. 1923 wurde die Fertigung der Chalmers-Modelle eingestellt. 1924 wurde der erste Chrysler Six vorgestellt. 1925 wurde die Chrysler Motor Corporation gegründet und übernahm Maxwell. 1928 übernahm das neue Unternehmen die Dodge Brothers Inc (ein Unternehmen, das mehr als viermal so groß wie Chrysler selbst war) und wurde damit zum drittgrößten Automobilbauer der USA. Marken des Konzerns waren bereits zu diesem Zeitpunkt: Chrysler, Dodge, Imperial, DeSoto und Plymouth. Gegen Ende der 1950er-Jahre begann Chrysler, seinen Einflussbereich auf Europa auszuweiten. Ab 1957 erwarb das Unternehmen die Anteile von Ford an der französischen Firma Simca, 1963 besaß Chrysler 63 Prozent an Simca. Zwischen 1964 und 1967 übernahm Chrysler sukzessive die Mehrheit an der niedergehenden britischen Rootes-Gruppe, zu der die Automarken Hillman, Sunbeam, Singer und Humber sowie die Lkw-Marken Karrier und Commer gehörten. 1967 erwarb Chrysler die Mehrheit am spanischen Lkw-Hersteller Barreiros Diesel SA. 1978 musste Chrysler die europäischen Aktivitäten aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten an Peugeot verkaufen. 1979 stand das Unternehmen vor dem Konkurs. Am 7. September beantragte es 1,5 Milliarden US-Dollar in Bürgschaften von der US-Bundesregierung, um den Konkursfall abwenden zu können. Gleichzeitig wurde Lee Iacocca, der vorher dem Vorstand von Ford angehört hatte, als CEO von Chrysler eingesetzt. Er erwies sich als fähiger Chef, sanierte das Unternehmen, führte ein erfolgreiches Baukastensystem (die K-Cars) ein und erschien persönlich in Fernsehwerbespots, bei denen er den Zuschauern riet: „Wenn Sie ein besseres Auto finden, kaufen Sie es!“ Er wurde zu einer Symbolfigur für Japan-bashing und den Stolz auf US-amerikanische Produkte. Sein Buch Talking Straight war eine Replik auf das Buch Made in Japan von Akio Morita. Widerstrebend verabschiedete der US-Kongress am 20. Dezember 1979 ein Gesetz „Chrysler Corporation Loan Guarantee Act of 1979“ (Public Law 96-185), das am 7. Januar 1980 von US-Präsident Jimmy Carter unterschrieben wurde, das eine staatliche Bürgschaft vorsah, so dass Chrysler 1,5 Milliarden Dollar an Krediten aufnehmen konnte. Mitarbeiter und Vertragshändler von Chrysler hatten zuvor in jedem einzelnen Kongressbezirk Lobbyarbeit geleistet, weil sie Angst um den Verlust ihrer Existenz hatten. Mit der Plattformstrategie der Chrysler K-Cars kam Anfang der 1980er Jahre der Erfolg zurück. Ab 1982 machte Chrysler wieder Gewinn. 1984 begründete der Chrysler Voyager zeitgleich mit dem Renault Espace das Marktsegment der Minivans. 1987 erwarb Chrysler die American Motors Corporation, zu der auch Jeep gehörte. Zum Jahresende 1992 schied Iacocca aus und Robert Eaton wurde sein Nachfolger.
Fusion mit Daimler-Benz Im November 1995 wurde bekannt, dass sich Daimler-Benz intensiv um eine Kooperation mit Chrysler bemühte. Chrysler hatte damals über 7 Milliarden US-Dollar Rücklagen erwirtschaftet. Am 18. September 1998 beschlossen die Aktionäre beider Unternehmen den Zusammenschluss zur DaimlerChrysler AG. Die Aktionäre der 121.000 Mitarbeiter zählenden Chrysler Inc. wurden zu 42 % an ihr beteiligt. Im ersten vollen Geschäftsjahr trug Chrysler mit über 5 Milliarden US-Dollar rund die Hälfte zum Konzerngewinn bei. Zu Beginn des folgenden Jahres verließ Eaton vorzeitig als letzter Amerikaner den Vorstand des Konzerns, der als Merger of Equals („Zusammenschluss unter Gleichen“) propagiert worden war. Im Herbst sagte Konzernchef Jürgen Schrempp, diese Formulierung sei nur vorgeschoben gewesen, was zu einer Klage führte. Der Gewinn bei Chrysler war mittlerweile eingebrochen, und Dieter Zetsche löste James Holden als Chef ab. Die Jahre 2000, 2001 und 2003 schloss Chrysler mit Verlust ab, die Jahre 2002, 2004 und 2005 mit Gewinn. Als das Geschäftsjahr 2006 erneut mit Verlust abgeschlossen wurde, stellte Zetsche, der inzwischen Konzernchef war, Chrysler am 14. Februar 2007 zur Disposition. Am 14. Mai 2007 wurde der Teilverkauf von Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus Capital Management bekannt gegeben. Am 3. August 2007 wurde er abgeschlossen. Aus der DaimlerChrysler AG entstanden die Chrysler LLC und die Daimler AG. Robert Nardelli wurde zum Geschäftsführer von Chrysler ernannt. Die Daimler AG hielt bis April 2009 noch eine 19,9-prozentige Minderheitsbeteiligung an Chrysler.
Quelle: Wikipedia · CC BY-SA