GMC Safari — Spezifikationen & VIN-Suche
Finden Sie detaillierte Spezifikationen für den GMC Safari. Entschlüsseln Sie jede GMC Safari-VIN, um Motor, Karosserie und Sicherheit einzusehen.
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Der Chevrolet Astro ist ein heckgetriebener Van, den Chevrolet 1985 als Konkurrenzmodell zum Dodge Caravan und Plymouth Voyager aus den USA und den japanischen Toyota Van einführte. Der Astro wurde mit einem anderen Kühlergrill auch als GMC Safari verkauft. Neben der Ausstattung zum Personentransport gibt es die beiden auch als Lieferwagen. Zudem dienten sie als Basis für kundenspezifische Umbauten.
Der Chevrolet Astro ist ein heckgetriebener Van, den Chevrolet 1985 als Konkurrenzmodell zum Dodge Caravan und Plymouth Voyager aus den USA und den japanischen Toyota Van einführte. Der Astro wurde mit einem anderen Kühlergrill auch als GMC Safari verkauft. Neben der Ausstattung zum Personentransport gibt es die beiden auch als Lieferwagen. Zudem dienten sie als Basis für kundenspezifische Umbauten.
Charakteristika Der Astro wird als Van bezeichnet und liegt in der Größe zwischen dem Venture und Lumina APV einerseits und dem Chevrolet Van / Express andererseits. Er hat 8 Sitzplätze. Wie der Ford Aerostar übernahm der Astro Antrieb und Komponenten anderer Kleintransporter seines Herstellers. Er hat aber eine Karosserie die auf einen Rahmen aufbaut (Body-on-Frame) mit einem vorderen Hilfsrahmen zur Aufnahme von Motor und vorderer Radaufhängung. Wegen des Lieferwagenantriebes haben Astro und Safari ca. 2500 kg zulässiges Gesamtgewicht und ungefähr 600 kg Nutzlast. Die Motoren leisteten zwischen 98 SAE-PS und 200 SAE-PS (72–147 kW), je nach Ausstattung und Baujahr.
Den Namen Astro verwendete Chevrolet vorher auch für das Konzeptfahrzeug Astro I, das aber mit dem hier beschriebenen Van nichts zu tun hat und auf der New York Auto Show 1967 gezeigt wurde. Anfangs warb Chevrolet damit, dass „dieses Fahrzeug dich erkennen lässt, dass das Leben zu groß für einen Minivan ist“, was auf die Minivans von Chrysler zielte.
1990 wurde ein neues Armaturenbrett eingeführt und es gab auch ein Modell mit längerem Aufbau (Astro EXT). Der Radstand ist allerdings bei allen Modellen gleich.
2. Generation (1995–2005) 1995 erhielt das Modell ein umfangreiches Facelift und wurde fortan an als zweite Generation verkauft. Der Astro bekam eine längere Frontpartie, die dem neuen Express ähnlich sah. 1996 gab es wiederum ein neues Armaturenbrett mit Beifahrer-Airbag. Von da an blieben die Vans stilistisch bis zur Einstellung der Produktion 2005 unverändert. Der Chevrolet Astro, der auf der GM M-Plattform basiert, wurde außer in den USA auch in Japan verkauft, wo er zum Kultfahrzeug wurde. Im letzten Produktionsjahr, 2005, bot Chevrolet Japan eine Limited Edition an. Obwohl der Wagen nur mit Linkslenkung angeboten wurde, wurde er dennoch in Japan so populär.
Ende der Modellreihe Als die Verkäufe von GM sanken, schloss die Firma verschiedene Werke und stellte schlecht laufende Modelle ein. Da neue technische Standards für den Seitenaufprallschutz und den Schutz der Passagiere vor Kopfverletzungen kommen sollten, entschied GM, dass es nicht sinnvoll wäre, viel Geld in die Umkonstruktion schlecht verkäuflicher Modellreihen zu stecken. So wurde die Produktion von Astro und Safari am 13. Mai 2005 eingestellt und das lange genutzte Werk in Baltimore, wo die beiden hergestellt worden waren, wurde geschlossen. Astro und Safari waren die einzigen Vans mit Hinterradantrieb, die über 20 Jahre lang hergestellt wurden – ein weitaus längerer Modellzyklus als der des direkten Konkurrenten Ford Aerostar, der bereits 1997 aus der Produktion genommen wurde. Ab 1998, als der ursprüngliche Mazda MPV eingestellt wurde, waren Astro und Safari die einzigen in den USA und Kanada erhältlichen Vans mit Hinterradantrieb. Insgesamt stellte das Werk in Baltimore ca. 3,7 Mio. Astro und Safari her. Der Chevrolet Astro wurde durch den „Crossover“ Uplander ersetzt, der auch als Nachfolger des Venture diente. Wie den Astro gab es auch den Uplander als Lieferwagen und Kleinbus. GMC präsentierte als Nachfolger des Safari 2007 den Acadia.
Fahrwerk Wie bei den Fahrzeugen der zweiten Generation mit GM-F-Plattformen und GM-X-Plattformen hat der Astro / Safari einen vorne angeschlossenen Hilfsrahmen mit der Vorderradaufhängung der GM B-Plattform aus den Kombiversionen des Chevrolet Caprice und des Cadillac Brougham und Blattfedern hinten. Die unteren Traggelenke sind größer als die der B-Plattform (z. B. der Fleetwood-Limousinen). Diese Traggelenke baute man 1995 / 1996 auch in das 9C1-Polizeipaket für den Chevrolet Caprice ein. Die Wagen zeigen auch viele mechanische Gemeinsamkeiten mit den GMT-325/350-Pickups und -Lieferwagen. Wie vorher erwähnt, besitzen Astro und Safari standardmäßig Hinterradantrieb, aber 1990 gab es auf Wunsch einen ganz neuen Allradantrieb, der von FF Developments (FFD) konstruiert wurde. Der Allradantrieb verbraucht mehr Kraftstoff: Er kam auf nur 17 mpg (Meilen pro Gallone) gegenüber 20 mpg. beim heckgetriebenen Van. Vorzeitiger Verschleiß an den Lenkern war ein Problem. Es gab Hunderte von Fällen eines Versagens des Torsionsstabes bei den Fahrwerken der Allradfahrzeuge. Die Torsionsstäbe versagten ohne Vorwarnung, was zu einem Absinken des Fahrwerkes führte. Zur Reparatur mussten beide Torsionsstäbe gegen verbesserte Exemplare ausgetauscht werden, was ca. 1000 US-Dollar kostete. Todesfälle waren nicht zu beklagen. 2003 verbesserte GM das Fahrwerk von Astro und Safari mit bestimmten Aufhängungskomponenten, größeren Bremsen und 16″-Räder von den großen Chevrolet- und GMC-0,5-Tonnern. Diese Veränderungen verbesserten das Fahr- und Bremsverhalten der Vans.
Quelle: Wikipedia · CC BY-SA