GMC Suburban — Spezifikationen & VIN-Suche
Finden Sie detaillierte Spezifikationen für den GMC Suburban. Entschlüsseln Sie jede GMC Suburban-VIN, um Motor, Karosserie und Sicherheit einzusehen.
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Der Chevrolet Suburban ist ein großer Kombinationskraftwagen und eines der traditionsreichsten Fahrzeuge des US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors (GM), der unter der Automobilmarke Chevrolet produziert wird. Die erste Version des großen und schweren Wagens wurde bereits 1935 gebaut. Er ist bis heute der größte in Serie gebaute Geländewagen mit bis zu neun Sitzplätzen und ein vielgenutztes Polizei- und Militärfahrzeug in den USA, wo er auch unter der Marke GMC Suburban vermarktet wurde. In Australien wurde er kurzzeitig als Holden Suburban angeboten.
Der Chevrolet Suburban ist ein großer Kombinationskraftwagen und eines der traditionsreichsten Fahrzeuge des US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors (GM), der unter der Automobilmarke Chevrolet produziert wird. Die erste Version des großen und schweren Wagens wurde bereits 1935 gebaut. Er ist bis heute der größte in Serie gebaute Geländewagen mit bis zu neun Sitzplätzen und ein vielgenutztes Polizei- und Militärfahrzeug in den USA, wo er auch unter der Marke GMC Suburban vermarktet wurde. In Australien wurde er kurzzeitig als Holden Suburban angeboten.
Geschichte Viele Autohersteller in den Vereinigten Staaten benutzten den Namen „Suburban“ zur Bezeichnung eines Kombi mit Fenstern, der auf einem Nutzfahrzeug-Rahmen basierte. Mit dem Produktionsende des Dodge Town Wagon 1966 produzierte danach nur noch General Motors (GM) einen Suburban. In den ersten Jahren war der Suburban von Chevrolet ein großer zweitüriger Kombi mit Frontmotor und Hinterradantrieb und damit im Grunde ein schwerer Pkw. Ab dem Modelljahr 1960 basierte der Suburban dann auf dem Fahrgestell eines leichten Lkw (Pick-up) und war damit ein Geländewagen bzw. später Kombinationskraftwagen, zunächst mit zwei Türen. In dieser Modellgeneration war zum ersten Mal auch Allradantrieb erhältlich. In den Jahren 1967 bis 1972 besaß der Suburban drei Türen („Three doors“), eine auf der Fahrerseite und zwei auf der Beifahrerseite. Nach wie vor war das Fahrzeug mit Hinterradantrieb oder Vierradantrieb (4WD) erhältlich und stilistisch an die zeitgenössischen Pick-ups von Chevrolet angelehnt. Die dritte Generation des Suburban von 1973 bis 1991 war fünftürig und verfügte über bis zu neun Sitzplätze in einer nochmals größeren Karosserie. Er hatte dabei eine am damaligen Chevrolet Blazer der Serie K/K5 (1969–1995) orientierte ähnliche betont kantige jedoch längere Karosserie, welche den Suburban zum größten in Serie gebauten Geländewagen machte. Bei dieser Serie gab es zeitweise auf Wunsch einen permanenten Allradantrieb mit zentralem Differential, ansonsten wie schon zuvor mit einem zuschaltbaren starren Durchtrieb ohne zentrales Ausgleichsgetriebe. Die vierte Serie von 1991 bis 1999, welche auf der GMT400-Plattform aufgebaut ist, zeigte sich stilistisch als auch technisch wesentlich modernisiert. Auch bei dieser Modellgeneration war der Suburban mit Zweirad- oder Vierradantrieb erhältlich. Innerhalb der Modellpalette von Chevrolet rangierte der Suburban fortan weiter als größter Geländewagen oberhalb des optisch ähnlichen, kürzeren Chevrolet Tahoe der ersten Generation (1992 bis 1995 baugleich zu den zweitürigen GMC Yukon bzw. Chevrolet Blazer K5). Die Version des Suburban die von 1999 bis 2005 gebaut wurde, basiert auf der Plattform GMT800, auf der auch der Cadillac Escalade ESV oder der GMC Yukon XL (die neue Bezeichnung für den GMC Suburban) aufbauen. Er bietet nach wie vor bis zu neun Passagieren Platz. Das Fahrzeug gab es in vielen Varianten und Ausstattungslinien sowie in drei Motorisierungen: Von 1991 bis 1999 mit einem 5,7-Liter-Smallblock-V8-Motor mit 254 PS, einem 7,4-Liter-Bigblock-V8-Motor mit 290 PS – jeweils als Otto-Viertaktmotor – und einem 6,5-Liter-V8-Smallblock-Dieselmotor mit Turboaufladung und 195 PS. Von Ende 1999 bis 2005 mit einem 5,3-Liter-Vortec-Smallblock-V8-Motor mit 217 kW (295 PS), einem 6-Liter-V8-Motor mit 246 kW (335 PS) und einem 8,1-Liter-V8-Bigblock mit 235 kW (325 PS). Bei der zwischen 2006 und 2014 im Verkauf befindliche Generation (GMT900-Plattform) wurde auf den 8,1-Liter-Bigblock-Motor verzichtet und auf kleinere Vortec-V8-Motoren, die optional auch E85-tauglich sind, mit bis zu 6 Litern Hubraum und 259 kW maximaler Leistung gesetzt. Die seit 2014 angebotene Generation basierte auf der GMTK2XX-Plattform. Mit der auf der GMTT1XX-Plattform basierenden Baureihe wurde Ende 2019 eine neue Generation vorgestellt.
Chevrolet bot einen Kombi an, der auf dem Rahmen des 0,5-Tonnen-Leichtlastwagens ruhte. Dieser Wagen wurde speziell für die Nationalgarde und das Civilian Conservation Corps gebaut. Der größte Teil des Aufbaus bestand aus Holz und besaß bis zu acht Sitzplätze.
Chevrolet bot die neue Karosserieversion als „Carryall Suburban“ an. Sie besaß Rahmen und Vorderwagen des Halbtonners aus diesen Jahren, war jedoch ein Ganzstahl-Kombi, der sich in der Form nur wenig von den zeitgenössischen „Woodies“ unterschied. Die Wagen besaßen bis zu acht Sitzplätze, drei vorne, zwei in der Mitte und drei hinten. Die Hecktür war entweder zweiflügelig links und rechts angeschlagen oder horizontal geteilt in ein nach oben öffnendes Heckfenster und eine nach unten öffnende Klappe. Ab 1937 vermarktete General Motors das Modell weitgehend baugleich mit der Bezeichnung „Suburban“ auch unter der eigenständigen, auf Nutzfahrzeuge spezialisierten Marke GMC.
Der Suburban wurde in den Modelljahren 1941, 1942 und 1946 gebaut. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er als militärisches Transportfahrzeug gebaut. Auch dieses Modell besaß bis zu acht Sitzplätze. Die Modelle mit hinteren Flügeltüren hießen „3106“, die mit teilbarer Heckklappe „3116“. Die Chevrolet-Version war mit einem Reihensechszylindermotor mit 3540 cm³ Hubraum ausgestattet, die GMC-Version mit einem solchen mit 3736 cm³. Um den Bedarf der US-Army zu decken, wurde zum Teil auch bei Dodge gefertigt. Zu den Varianten und Daten der Fahrzeuge folgende Übersicht.
Quelle: Wikipedia · CC BY-SA