PONTIAC J2000 — Spezifikationen & VIN-Suche
Finden Sie detaillierte Spezifikationen für den PONTIAC J2000. Entschlüsseln Sie jede PONTIAC J2000-VIN, um Motor, Karosserie und Sicherheit einzusehen.
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Der Pontiac Sunbird war ein zwischen 1975 und 1994 in drei Generationen gebauter PKW der Mittelklasse der zu General Motors gehörenden US-amerikanischen Automobilmarke Pontiac. Zwischen 1981 und 1983 wurde der Sunbird als J2000 bzw. zwischen 1983 und 1985 als 2000 Sunbird verkauft, bevor danach wieder nur der Name Sunbird verwendet wurde.
Der Pontiac Sunbird war ein zwischen 1975 und 1994 in drei Generationen gebauter PKW der Mittelklasse der zu General Motors gehörenden US-amerikanischen Automobilmarke Pontiac. Zwischen 1981 und 1983 wurde der Sunbird als J2000 bzw. zwischen 1983 und 1985 als 2000 Sunbird verkauft, bevor danach wieder nur der Name Sunbird verwendet wurde.
Die erste Generation des Sunbirds basierte auf der kompakten GM H-Plattform. Als Pontiac-Gegenstück zum Chevrolet Monza wurde der Sunbird als zweitüriges Stufenheck-Coupé und dreitüriges Fließheck sowie als Kombi angeboten. Das Modell wurde zusammen mit dem Monza, dem Buick Skyhawk und dem Oldsmobile Starfire in der Lordstown Assembly (Lordstown, Ohio), der South Gate Assembly (South Gate, Kalifornien) und der Sainte-Thérèse Assembly (Sainte-Thérèse, Quebec) in Kanada hergestellt.
1976 Im Herbst 1975 erscheint der Sunbird als Schwestermodell des Chevrolet Monza, allerdings nur als zweitüriges Stufenheckcoupé, während der Monza anfangs nur als dreitüriges Heckklappencoupé erhältlich ist. Daneben sind Front und Heckpartie beim Sunbird anders gestaltet. Den Antrieb übernahm ein 2,3-Liter-Aluminiumvierzylinder-Reihenmotor aus dem Chevrolet Vega oder gegen Mehrpreis ein 3,8-Liter-V6-Motor von Buick (Leistung 71–85 bzw. 106 PS).
1977 Der hauseigene 2,5-Liter-Vierzylinder (91 PS, mit Block und Kopf aus Gusseisen, daher Iron Duke genannt) ersetzte den Chevrolet-Aluminium-Vierzylinder. Zusätzlich zum Stufenheck kam eine dreitürige Fließheckvariante ins Programm, Sunbird Sports Hatch genannt. Alle Modelle erhielten einen geänderten Kühlergrill.
1978 Wiederum leichte Retuschen am Kühlergrill kennzeichneten den neuen Modelljahrgang. Den Sports Hatch gab es jetzt auch mit sportlicherer Formula-Ausstattung mit Alufelgen und mattschwarzen Elementen an der Karosserie. Die Kombiversion des eingestellten Pontiac Astre (Parallelmodell zum Chevrolet Vega), wurde als Sunbird Safari Wagon weiterproduziert. Der Basis-Vierzylinder leistete nur noch 86 PS.
1979 Der Kühlergrill erhielt waagerecht (statt zuvor senkrecht) verlaufende Chromzierstäbe. Auf Wunsch gab es einen Fünfliter-V8 mit 135 PS.
1980 Der Safari-Kombi entfiel, der Kühlergrill erhielt für das letzte Jahr ein Gittermuster. Der V8 war nicht mehr lieferbar. Produktionsende im Sommer 1980.
Stückzahlen 1976: 52.031 1977: 55.398 1978: 86.789 1979: 97.770 1980: 187.979 Insgesamt: 479.967 Exemplare
Im Frühjahr 1981 wurde der Sunbird mit Hinterradantrieb zunächst durch einen neuen Kompaktwagen mit Frontantrieb ersetzt und umbenannt in J2000. Der J2000 basierte auf der J-Plattform (J-Body) von General Motors, war das Schwestermodell von Chevrolet Cavalier, Buick Skyhawk, Cadillac Cimarron und Oldsmobile Firenza und mit dem Opel Ascona C und Vauxhall Cavalier verwandt. Er war als Limousine, Coupé, Kombi oder Fließheck erhältlich und wurde zunächst von einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Vergasermotor mit 89 PS (66 kW) angetrieben. Im Laufe des Jahres kam zu diesem Motor ein neuer 1,8-Liter-Vierzylinder hinzu, mit obenliegender Nockenwelle und Aluminiumkopf, der von GM Brasil importiert wurde. Dieser Motor verfügte über eine elektronische Einspritzung mit Drosselklappe und leistete 85 PS (63 kW). Das Angebot gliederte sich in die Ausstattungsvarianten Basis, S, LE und SE, wobei nicht alle Karosserievarianten mit allen Ausstattungen zu haben waren. Anfangs war für den J2000/Sunbird nur ein Dreigang-Automatikgetriebe verfügbar, später wurden auch ein Vier- und dann Fünfgang-Schaltgetriebe angeboten.
1983 Zum Modelljahr 1983 wurde der vorgestellte Buchstabe J gestrichen. Dies geschah in dem Bemühen, den J2000 als kleinere Version des Pontiac 6000 zu vermarkten, der ein ähnliches Aussehen hatte. Im selben Jahr führte Pontiac ein zweitüriges Cabriolet mit dem Namen 2000 Sunbird ein. Der 2000 Sunbird war das erste Pontiac-Cabriolet außerhalb der Full-Size-Baureihe seit 1972 und das erste Cabriolet der Marke seit dem Pontiac Grand Ville von 1975. Eine 2,0-Liter-Version des von GM Brasil produzierten Vierzylinder-Motors mit Einspritzung und 89 PS (66 kW) wurde nun optional angeboten.
1984 Die gesamte Pontiac J-Body-Linie erhielt für 1984 den Namen 2000 Sunbird, zeitgleich mit einem Facelift mit überarbeiteter Frontpartie (mit einem weniger kantigen Aussehen). Ein neuer Vierzylinder mit Turbolader mit 150 PS (110 kW) war nun ebenfalls verfügbar.
1985 Für 1985 erfuhr die Modellreihe nur wenige funktionale Änderungen, wobei Pontiac nun das Präfix 2000 komplett aus der Modellbezeichnung strich. Damit hießen alle Modelle fortan wieder nur noch Sunbird.
1986 Zum Modelljahr 1986 wurde der optionale 2,0-Vierzylinder eingestellt. Die LE-Modelle entfielen, ein GT-Modell kam nun an die Spitze der Modellreihe. Dieses hatte Kotflügelverbreiterungen, versteckte Scheinwerfer und den Turbomotor serienmäßig. Erhältlich war es als Limousine, Coupé, Fließheck oder Cabriolet. Die GT-Limousine ist mit weniger als 5.000 verkauften Exemplaren sehr selten. Das GT-Cabriolet ist mit weniger als 1.300 verkauften Exemplaren die seltenste Variante.
Quelle: Wikipedia · CC BY-SA