TOYOTA 86 — Spezifikationen & VIN-Suche
Finden Sie detaillierte Spezifikationen für den TOYOTA 86. Entschlüsseln Sie jede TOYOTA 86-VIN, um Motor, Karosserie und Sicherheit einzusehen.
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Toyota GT86 und Subaru BRZ sind viersitzige Sportcoupés, welche in Kooperation zwischen den japanischen Automobilherstellern Subaru und Toyota entstanden und von Subaru hergestellt werden.
Toyota GT86 und Subaru BRZ sind viersitzige Sportcoupés, welche in Kooperation zwischen den japanischen Automobilherstellern Subaru und Toyota entstanden und von Subaru hergestellt werden. Der erstmals auf der Tokyo Motor Show 2011 vorgestellte GT86 ist das erste Sportcoupé im Modellprogramm von Toyota seit Einstellung des Celica im August 2005 und wurde als dessen Nachfolger platziert. In Japan und Amerika heißt das Modell schlicht Toyota 86. Bis 2016 gab es für den amerikanischen Markt den Scion FR-S. Die zweite Generation der Modelle wird von Toyota als GR86 angeboten, der Subaru heißt weiterhin BRZ.
Das erste Konzeptfahrzeug wurde unter der Bezeichnung Toyota FT-86 vorgestellt und unterschied sich optisch noch vom späteren Serienmodell. Technische Basis für das Fahrzeug ist die abgewandelte Subaru-Plattform des Impreza der vierten Generation (Plattform AS1). Toyota zufolge ist die Zahl 86 im Namen als eine Anlehnung an den Toyota Corolla AE86 zu verstehen, ebenfalls ein kleines, leichtes und vor allem in der Tuning- und Driftszene beliebtes Coupé. Darüber hinaus ist der Motor quadratisch ausgelegt mit einer Bohrung und einem Hub von 86 Millimetern – genau wie bei einigen Motoren früherer Toyota-Sportwagen. Auch der Durchmesser der Auspuffrohre beträgt 86 Millimeter. Dargestellt wird dies durch ein Logo an den vorderen Kotflügeln in Form zweier gegenüberliegender Kolben und der Zahl 86 zwischen ihnen. Bei Subaru steht die Bezeichnung BRZ für Boxer, Rearwheel drive, Zenith.
Entwicklung Der GT86 ist das Resultat einer Kooperation von Toyota und Fuji Heavy Industries, zu der auch Subaru gehört. Die Toyota Motor Corporation hält eine Minderheitsbeteiligung von 16,5 % an der Fuji Heavy Industries Ltd. Subaru hatte sich im Februar 2006 zur Entwicklung des Subaru BRZ entschlossen und zwei Prototypen gebaut. Zwei Monate später fragte Toyota bei Subaru an, ob sie Interesse an der Herstellung eines Sportcoupés hätten und es kam eine Absichtserklärung zustande. Bis April 2008 entwickelte Subaru das Projekt BRZ ohne Beteiligung von Toyota technisch fertig. So entstanden zwei weitere Prototypen zur finalen technischen Abnahme. Im April 2008 entschloss sich Toyota dann das Projekt als GT86 unter der Marke Toyota in ihrem Produktportfolio zu platzieren. Die technische Entwicklung des Fahrzeuges erfolgte bis dahin ausschließlich von Subaru. Die zwischen 2008 und 2011 gezeigten Toyota-GT86-Prototypen sind allesamt von Subaru in den eigenen Entwicklungsabteilungen bzw. bei externen Karosseriebauunternehmen in Italien entstanden und wurden Toyota zur Verfügung gestellt. Das Design wurde von Subaru und Toyota gemeinsam entwickelt. Die AS-1-Plattform, auf der das Auto basiert, ist wie der Rest des Fahrzeuges komplett von Subaru entwickelt bzw. stammt aus der vorhandenen Subaru-Modellpalette. Der Motor (FA20D) wurde ebenfalls von Subaru entwickelt und verfügt über die kombinierte Saugrohr- und Direkteinspritzanlage „D-4S“ welche von Toyota stammt. Alle Varianten tragen den Weltherstellercode JF1 (JF1 = Subaru Co.) in der Fahrzeugidentnummer.
Historie Der als 2+2-Sitzer konzipierte GT86 erschien am 15. September 2012 auf dem europäischen Markt. Der Subaru BRZ wurde im März 2012 mit einem Einstiegspreis von ca. 30.000 Euro präsentiert. Vergleichbare Modelle sind etwa der Peugeot RCZ oder der Audi TT. Eine Roadster-Version des GT86 wurde als Open Concept anlässlich des Genfer Automobil-Salons 2013 präsentiert und erste Prototypen wurden entwickelt.
Modelljahr 2014 Im April 2014 wurde eine kleine Modellpflege für das Modelljahr 2014 durchgeführt. Dabei wurde die Dachstabantenne durch eine „Haifisch-Flossen-Antenne“ ersetzt, die Airbagblende auf der Beifahrerseite im Carbonlook gestaltet und ein Reifendruckkontrollsystem eingebaut.
Modelljahr 2017 Auf der New York International Auto Show 2016 wurde die eigentliche Modellpflege für das Modelljahr 2017 vorgestellt. Das überarbeitete Modell verfügt über eine geänderte Frontstoßstange, die serienmäßigen Xenon-Scheinwerfer wurden durch LED-Scheinwerfer ersetzt und der Heckspoiler wurde vergrößert. Neu ist ebenfalls ein 4,2-Zoll-TFT-Farbdisplay im Kombiinstrument der Ausstattungsvariante „GT86“, welches neben einer digitalen Kraftstoffanzeige zusätzliche Fahrzeuginformationen wie Batteriespannung, Kühlmittel- und Öltemperatur auch g-Kräfte sowie Leistungs- und Drehmoment visualisiert. Für den außereuropäischen Markt erhielt der FA20-Boxermotor im Subaru-Modell eine Leistungssteigerung auf 207 PS (152 kW). Mit der Modellpflege wurde kein Automatikgetriebe angeboten.
Quelle: Wikipedia · CC BY-SA